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Berschlochs Parasiten

Moritz Heger (Text) und Christian Lang (Bilder), 2008 - 09

Die Erzählung “Berschlochs Parasiten” funktioniert zum einen als anarchische Kindergeschichte, zum anderen als sprachspielerische Parabel für Erwachsene.

Ein Teil des Textes kann hier als PDF -Datei gelesen werden.

(Klick ins Bild)

 

Zum Inhalt:

Ein Lehrer, wie es ihn in unserem unter Perfektionsdruck stehenden Bildungswesen eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, erzählt seinen Schülern die Geschichte vom hässlichsten Fisch der Welt – Berschloch genannt; Arschloch dürfen Kinder ja nicht sagen. Seine Hässlichkeit treibt ihn in die Einsamkeit; die Einzigen, die ihm Gesellschaft leisten, sind seine Parasiten. 

Die Schüler mischen sich immer wieder in den Handlungsgang der Fischgeschichte ein. So beginnt sich im Schicksal von Berschloch und seinen Quälgeistern die Situation des hässlichen Lehrers und seiner widerborstigen Schüler zu spiegeln.

 

Der Autor:

Der Text stammt von Moritz Heger, geboren 1971. Er lebt heute in Stuttgart, wo er als Gymnasiallehrer arbeitet. Für seine Erzählungen wurde er 1996 mit dem Förderpreis zum Joseph-Breitbach-Preis, 2003 mit dem Literatur-Förderpreis der Stadt Mainz und 2007 mit dem MDR-Literaturpreis und dem zugehörigen Publikumspreis ausgezeichnet. 2008 erschien sein erster Roman "In den Schnee" bei Jung und Jung in Salzburg.

 

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